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Poker mit 3 Paaren: Regeln und Wertigkeit

Die Hand 'Drei Paare' klingt nach einer starken Kombination, existiert im traditionellen Poker aber nicht. In den Standardvarianten wie Texas Hold'em oder Omaha bildet man aus sieben oder fünf verfügbaren Karten die beste mögliche Fünf-Karten-Hand. Da ein Deck nur vier Karten pro Wert hat, sind drei Paare mathematisch unmöglich.

Trotzdem taucht der Begriff auf, oft als Missverständnis oder in seltenen Hausregel-Varianten. Dieser Artikel klärt auf, warum drei Paare im offiziellen Poker nicht vorkommen, welche Hand stattdessen zählt und was in ungewöhnlichen Spielformen passieren kann. Das Verständnis der Grundregeln schützt vor Fehlern am Tisch.

Warum es 'Drei Paare' nicht gibt

Die Pokerregeln sind eindeutig: Jede Hand besteht aus genau fünf Karten. Hat ein Spieler nach dem Austeilen mehr als fünf Karten zur Verfügung, wie die zwei Hole Cards und fünf Community Cards in Texas Hold'em, muss er die fünf besten auswählen. Sollten darunter drei Paare sein, kann er nur zwei davon für seine endgültige Hand nutzen.

Die dritte Paarung wird einfach ignoriert. Der Spieler hätte dann ein Paar und ein zweites Paar aus den nächsthöheren Karten, also Zwei Paare. Die fünfte Karte ist dann die höchste übrige Einzelkarte, der Kicker. Dies ist die einzig mögliche und korrekte Auswertung.

Was stattdessen zählt: Zwei Paare

Wenn Karten fallen, die scheinbar drei Paare ermöglichen, ist die tatsächliche Hand 'Zwei Paare'. Diese Handrangfolge liegt über einem einzelnen Paar, aber unter einem Drilling. Die Wertigkeit wird zuerst durch das höchste Paar, dann durch das zweithöchste Paar und schließlich durch den Kicker bestimmt.

Ein Beispiel: Ihre Hole Cards sind K♥ und 7♦, die Community Cards sind K♠, 7♣, Q♣, Q♥ und 2♠. Sie haben Zugang zu den Paaren KK, QQ und 77. Ihre beste Fünf-Karten-Hand ist jedoch K♥ K♠ Q♣ Q♥ 7♦ (die höchsten zwei Paare plus der Kicker 7). Die dritte 7 wird nicht verwendet.

Ausnahmen und Hausregeln

In einigen informellen Heimspielen oder speziellen Pokervarianten können 'Drei Paare' als eigene Handkategorie eingeführt werden. Diese steht dann typischerweise über einem Drilling, aber unter einem Straight. Solche Regeln müssen vor Spielbeginn ausdrücklich vereinbart werden.

In fast allen regulären Online-Casinos und professionellen Turnieren gilt dies jedoch nicht. Die Software wertet die Hände strikt nach den traditionellen Rangfolgen aus. Es ist daher entscheidend, die Standardregeln zu kennen, um keine falschen Annahmen zu treffen und Chips zu riskieren.

Vergleich: Zwei Paare vs. Drei Paare (fiktiv)

Zur Verdeutlichung hier ein hypothetischer Vergleich, falls 'Drei Paare' existieren würden. In der Praxis ist dieser Vergleich jedoch nur für das Verständnis der Logik hilfreich.

  • Standard-Hand: Zwei Paare (z.B. Asse und Neuner).
  • Fiktive Hand: Drei Paare (z.B. Asse, Neuner, Fünfen).
  • Wertigkeit: Drei Paare wäre stärker als Zwei Paare, da sie schwieriger zu bekommen ist.
  • Realität: Die dritte Paarung wird fallengelassen, die Hand bleibt 'Zwei Paare'.

Häufige Fragen

Kann man bei Texas Hold'em drei Paare haben?

Nein, bei Texas Hold'em kann man aus den sieben verfügbaren Karten nur eine Fünf-Karten-Hand bilden. Selbst wenn drei Paarungen auf dem Tisch liegen, wählt man die beiden höchsten Paare aus. Die Hand wird als 'Zwei Paare' gewertet.

Was schlägt Zwei Paare?

Zwei Paare wird von einem Drilling, einem Straight, einem Flush, einem Full House, einem Vierling, einem Straight Flush und einem Royal Flush geschlagen. Ein einfaches Paar und eine High Card sind schwächer.

Gibt es Pokervarianten mit drei Paaren?

Standard-Pokervarianten kennen diese Hand nicht. Sie kann nur in speziell vereinbarten Hausregel-Spielen existieren. In allen regulären Online- oder Casino-Pokerräumen gilt die traditionelle Handrangfolge.

Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.

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